MINT-Profis

Wege in die MINT-Arbeitswelt

Hand in Hand mit Robotern arbeiten, mit VR lernen oder mit dem "molekularen Baukasten" die Krebstherapie vorantreiben - das alles und noch viel mehr erleben Menschen, die in der MINT-Welt arbeiten. Und das tun sie mit großer Leidenschaft.

Mathematik

Jutta Hübner, Flugleiterin bei der ESA

Ich arbeite als stellvertretende Flugleiterin im Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Mein Interesse und die Leidenschaft für den Weltraum waren schon immer da. Und im Physik-Studium wurde mir schnell klar, dass mich komplexe Maschinen und Systeme faszinieren und ich gerne praktisch arbeite. Heute steuere ich zusammen mit meinen Kollegen einen Forschungssatelliten. Er heißt „Integral“ und ist schon seit über 15 Jahren im Weltraum. Ich bin dafür verantwortlich, dass die Kameras an Bord funktionieren. Mein typischer Alltag hat nur wenige Konstanten, denn neben dem Routinebetrieb sind wir insbesondere für unvorhersehbare Ereignisse und besondere Manöver zuständig. Ein Traumjob. Mein Traumjob!

Tim Januschowski, Manager Machine Learning Science bei Amazon

„Zusammen mit meinem Team bei Amazon sage ich die Zukunft voraus. Das klappt natürlich im Allgemeinen nicht wirklich, aber unter den richtigen Einschränkungen und mit etwas Glück funktioniert das eher recht als schlecht. Wir entwickeln dazu neue Modelle und Verfahren aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Unsere Arbeit erlaubt es Amazon dann, effizientere Entscheidungen zu fällen. Die Kombination aus intellektuellen Herausforderung (wir betreten tagtäglich wissenschaftliches Neuland) und zwischenmenschlicher Dynamik ist die Hauptquelle meiner Motivation. Ich mag es einfach, in einem Team Probleme zu lösen. Das habe ich schon in den Gruppenarbeiten an Übungsaufgaben im Mathematik-Studium am meisten gemocht.“

Roxana Schlesinger, Regulatory Affairs bei HARIBO

„Im Tagesgeschäft bei Haribo sorgen meine Kollegen und ich dafür, dass sowohl unsere Zutaten als auch sämtliche Angaben auf der Verpackung in Einklang mit dem deutschen und europäischen Lebensmittelrecht stehen. Hierzu gehört neben der Prüfung und Freigabe von Rohstoffen auch die Berechnung von Zutatenlisten und Nährwerten unserer Endprodukte. Mich haben Ernährungsfragen schon immer interessiert. Warum ist Obst/Gemüse gesund, warum ist Schokolade ungesund? Die Frage konnte ich durch mein Studium der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft beantworten: Gesund und ungesund gibt es nicht - es gibt nur ausgewogen und nicht ausgewogen.“

Sophia Hummel, 21, Auszubildende zur Industriekauffrau

Ich habe mich für die Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden, da mir ein vielseitiger Beruf, mit dem ich in diversen Branchen arbeiten kann und der mir viele weitere Wege öffnet, wichtig war. Da ich oft die Einsatzorte wechsle und in jeder Abteilung andere Aufgaben anstehen, kann ich sagen, bei der STRABAG bisher eine sehr abwechslungsreiche Ausbildung durchlaufen zu haben. Was mir bei der STRABAG auch gut gefällt, ist das konzerneigene Ausbildungszentrum im hessischen Bebra. Dieses besuchen die Azubis fünf Mal für eine Woche, um mit anderen Auszubildenden aus ganz Deutschland an unternehmensbezogenen Seminaren teilzunehmen. Hier lernen wir nicht nur sehr viel, sondern können uns auch gegenseitig über unsere Erfahrungen austauschen.

Philipp Rosenkranz, 20, Auszubildender zum Elektroniker

Der Anlass für die Berufswahl war mein Interesse an Physik – vor allem der Elektrotechnik – an handwerklichen Arbeiten sowie an einer guten beruflichen Perspektive. Meine Ausbildung bei STRABAG ist sehr abwechslungsreich: Ich habe vielfältige Aufgaben und bin an unterschiedlichen Standorten eingesetzt. Langweilige Arbeit ist somit ausgeschlossen. Für den Beruf ist es sehr wichtig, teamfähig zu sein. Die Arbeit auf den Baustellen ist im Alleingang nicht zu bewältigen. Außerdem muss man – je nach aktuellem Einsatzort – vielleicht einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen und auch bereit sein, mal am Wochenende oder nachts zu arbeiten.

Sophie Hartmann, Kommunikationswissenschafts-Studentin

MINT ist ein sehr aktiver Bereich. Mathematik, Informatik und Co. verbindet dieser Forschungsdrang, eine Art Streben nach Neuem, Unbekannten. Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, dass der MINT-Bereich für alle geeignet ist. Abenteuerlustige finden aber in diesem Bereich mit Sicherheit Berufe, die nicht nur eine gute Zukunftsperspektive aufweisen, sondern auch noch persönlich erfüllend sind.

Mir haben die vielen unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten am Anfang Angst gemacht. Ich bin mir auch immer noch nicht sicher, wohin mich mein Weg letztendlich führen wird. Aber ich habe ein Gebiet gefunden, das mich interessiert und in dem ich Talent habe. Das ist vielleicht noch nicht das Ziel - aber es ist ein guter Anfang auf dem Weg zum Traumberuf.

Sophie Keller, Studentin Mathematik & Sozialkunde

Ich studiere Mathematik und Sozialkunde auf Lehramt an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Ich habe mir meine Studienfächer nach meinen Interessen ausgewählt. Das, was mir im Unterricht Spaß gemacht hat und bei dem ich immer interessiert dabei war, schien mir für ein Studium die beste Voraussetzung zu sein. Was mir dabei wichtig war? Ich wollte wissen welchen Beruf ich mit einem solchen Studium ausüben kann. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erlebe ich seit einigen Jahren in meiner Freizeit bei der Ev. Jugend. Ich freue mich auf meine Aufgabe als Lehrkraft. Es ist spannend jeden Tag zu lehren und gleichzeitig zu lernen, mit Kindern und Jugendlichen an Aufgaben zu knobeln und Zusammenhänge herzustellen und zu erklären.

Lukas Schmitt, Gewinner Dr. Hans Riegel-Fachpreis

MINT ist nicht nur trockene Einzelarbeit. Im Gegenteil: Es gibt wenige Gebiete in denen man so kreativ sein kann und muss wie im MINT. Teamarbeit spielt eine wesentliche Rolle in diesen Fächern. Somit gehören auch soziale und kommunikative Fähigkeiten zum Repertoire eines MINTlers. Vieles spricht für eine Tätigkeit in diesem Bereich. Seien es gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, gutes Gehalt oder abwechslungsreiche Themen. Ich persönlich sehe im MINT-Bereich die Möglichkeit meinen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Ein endgültiges Ziel habe ich aber noch nicht. Momentan bin ich an Quantenphysik interessiert. Aber auch das Feld der künstlichen Intelligenz ist sehr spannend, so dass ich mir auch vorstellen könnte in diesem Bereich zu arbeiten.

Niclas Popp, Mathematik-Student

Warum MINT? Für mich entscheidend sind letztendlich zwei Faktoren. Zunächst erhoffe ich mir von meinem Studium meine Herangehensweise an unbekannte Probleme fundamental verbessern zu können und eine neue Perspektive erreichen zu können. Des Weiteren sehe ich im MINT Bereich auch die Möglichkeit langfristig zum Beispiel im Arbeitsleben innovative Projekte realisieren zu können. Aktuell studiere ich an der Technischen Universität München Mathematik mit Nebenfach Physik und möchte meine Ziele bevorzugt in der Industrie umsetzen. Dabei bereitet mir vor allem der Austausch von Ideen viel Freude. Ich habe gemerkt, dass Teamwork in diesem Bereich extrem wichtig ist. Vor allem schwierige Aufgaben lassen sich im Team viel effektiver lösen.

Veli Simsek, Gewinner Dr. Hans Riegel-Fachpreis

Der Bereich MINT faszinierte mich bereits als Kind: Ich wollte wissen wie die Dinge funktionieren, all die Fragen beantworten die ich mir täglich stelle. Die Mathematik begeistert mich alleine schon der Schönheit, der ständigen Fragen und ihrer logischen Struktur wegen. Die Naturwissenschaften erklären mir von der Färbung des Himmels bis zum Aufbau der Atome eine unvollständige Geschichte, die Wissenschaftler tagtäglich weiterschreiben. Mein persönlicher Traum ist es, die Welt zu verbessern und Menschen zu helfen und ich bin der festen Überzeugung,  dass dies auch mit MINT-Berufen möglich ist. Für MINT-Berufe spricht sicherlich die gute Bezahlung, aber eben auch Dinge wie Spaß an der Arbeit zu haben, etwas zu tun, wofür man einsteht.

Jona Hoppe, Gewinner Dr. Hans Riegel-Fachpreis

Dem MINT-Bereich gehört die Zukunft. Während unsere Welt immer komplexer wird, wachsen auch die Anforderungen an uns. Durch die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kann dies ermöglicht werden. Unsere Gesellschaft steht vor immer größeren Problemen, wie dem Klimawandel. Die müssen wir in Zukunft lösen. So kann jede und jeder, der und die in diesem Bereich tätig ist, der Gesellschaft etwas geben. Viele assoziieren mit dem MINT-Bereich sehr viel Arbeit. Natürlich ist es kein leichtes Gebiet, wenn man bedenkt, welch große Verantwortung und komplexe Themen es beinhaltet. Doch wenn einen die Naturwissenschaften interessieren, sollte man sich ruhig trauen, sie als Leistungskurse oder im Studium weiter zu behandeln.

Luise Ziegler, Studentin Mathematik & Informatik

Ich weiß, dass der Beruf der Mathematikerin und Informatikerin mit gewissen Klischees verbunden ist. Wer denkt nicht zuerst an einen introvertierten Wunderling, der mit großer Brille auf der Nase in einem dunklen Kabuff vor seinem PC hockt? Ich kann euch sagen: In diesem Studium kann jede sein wie sie ist. Ich studiere Mathematik und Informatik an der Technischen Universität in Dresden. Engagierte Lehrkräfte, Arbeitsgemeinschaften in der Schule sowie Wettbewerbe und Olympiaden während der Schulzeit haben mein Interesse für diese Fächer geweckt. Außerdem verspreche ich mir gute Chancen, nach meinem Studium einen abwechslungsreichen und gut bezahlten Job zu finden.

Anna Kurz, Gewinnerin Dr. Hans Riegel-Fachpreis

Die Auszeichnung durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung war für mich eine große Ehre, da ich nicht damit gerechnet hätte zu gewinnen. Inzwischen bedeutet die Auszeichnung auch, dass ich an dem Programm für ehemalige Preisträger teilnehmen kann und mir dadurch ein interessanter Einblick in viele verschiedene MINT-Bereiche ermöglicht wird. Dies ist meiner Meinung nach eine supertolle Möglichkeit viele Themen kennenzulernen, die man sonst niemals als mögliche Studien- oder Berufsmöglichkeit betrachtet hätte. Und außerdem hat man die Möglichkeit sich auszutauschen und mit Wissensbereichen auseinander zu setzen, mit denen man sont nichts zu tun hätte. In diesem Format wird einem Wissen auf Augenhöhe und nicht durch trockene Vorträge übermittelt.

Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes, Mobilitätsforscher

Digitalisierung und Robotisierung verändern in den nächsten Jahren massiv das Straßenbild – und das viel schneller als bislang erwartet. Elektromobilität, Shared Mobility und automatisch fahrende Fahrzeuge werden den Verkehr revolutionieren. Damit diese Transformation tatsächlich zu einem smarteren Verkehr führt und attraktivere urbane Räume schafft, braucht es systemisch denkende Verkehrsingenieure. Gemeinsam mit unseren Wirtschaftspartnern und Studierenden suchen wir in Winterthur nach intelligenten Konzepten für die Stadt von morgen.

 

Eric Häntzsche, Wissenschaftlicher Angestellter

Als Wissenschaftler am ITM der TU Dresden entwickele ich im Team neuartige textilbasierte Sensoren aus elektrisch leitfähigen Faserstoffen. Diese werden mit Hilfe spezieller Textilmaschinen in textile Verstärkungshalbzeuge integriert. Die so genannten Faserkunststoffverbund-Bauteile lassen sich messtechnisch überwachen, um zum Beispiel äußerlich nicht sichtbare Veränderungen, wie Risse oder Faserbrüche, aber auch mechanische Beanspruchungen kontinuierlich erfassen zu können. Damit können Rotorblätter von Windkraftanlagen sicherer, zuverlässigerer und perspektivisch auch leichter gebaut werden. Mein Forschungsgebiet ist interdisziplinär und vereint die Grundlagen, die bereits in der Schule in den MINT-Fächern vermittelt werden.

 

Nicolina Praß, Projektmanagerin

Als Projektmanagerin bei der ITA Academy GmbH bin ich für den Aufbau des neu gegründeten Unternehmens sowie für die Organisation von Workshops und Forschungs- und Entwicklungsprojekten zuständig. Wir führen Workshops und Projekte für Unternehmen entlang der textilen Kette durch, um mit einer textilen Lernfabrik neue digitale Technologien und die Produktion der Zukunft aufzuzeigen. Gerade im Sicherheitsbereich können Smart Textiles großes bewirken. Durch mein textiltechnisches Studium kenne ich die verschiedenen Fertigungsverfahren von Textilien. Ein betriebswirtschaftliches Studium habe ich anschließend absolviert, um betriebswirtschaftliche Prozesse zu verstehen, richtig anzuwenden und ein Unternehmen voranzubringen.

Gesine Köppe, Produktentwicklerin

Als Produktentwicklerin für technische Textilien forsche ich an neuen Materialien, Geweben und Produkten. Im Digital Capability Center Aachen (DCC) entwickeln wir ein smartes Armband, dass als Mensch-Maschine-Schnittstelle dient. Es verbindet den Maschinenbediener mit der Steuerung der Maschine, sodass individuell Daten ausgelesen werden können. Je nach Programmierung erhält der Maschinenbediener die für ihn wichtigen Informationen. Das Armband speichert auch persönliche Daten und passt die Arbeitsumgebung an den Mitarbeiter an. Zukünftig sollen solche Wearables die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine erleichtern.

Informatik

Sabine Sternig
Informatikerin und KI-Forscherin bei Amazon

Computer faszinierten mich bereits, als ich ein kleines Mädchen war und mein Vater unseren ersten Computer nach Hause brachte. Die Neugier, wie Computer funktionieren, prägte meine Schul- und Studienrichtungswahl. Während meines Studiums entdeckte ich meine Leidenschaft für maschinelles Sehen, auch Computer Vision genannt, welche mich seither nicht mehr loslässt. Die Aufgabe, Computern das Sehen beizubringen, ist sehr spannend, die Problemstellungen sind meist anschaulich und stets abwechslungsreich. Dies reichte vom Erkennen von Geisterfahrern auf der Autobahn über die Entwicklung von kamerabasierten Fahrerassistenzsystemen bis hin zur Entwicklung von Maschinen, welche die Qualität von Obst und Gemüse voraussagen.

Nathalie Hipp, 26, Software-Ingenieurin

Ich hatte Mathe und Physik als Abifächer und Informatik als Wahlfach. Da bei mir auch das Interesse, Menschen zu helfen, schon immer sehr ausgeprägt war, kam ich auf den Bereich Medizintechnik. Nach einem Bachelor in Medical Engineering habe ich einen Master in Biomedical Engineering gemacht. Als Software-Ingenieurin erstreckt sich mein Arbeitsbereich nun von medizintechnischen Anwendungen über Industrie 4.0 bis hin zum intelligenten Zuhause – Smart Home. Gerade das Schlagwort Industrie 4.0 bündelt viele Themen, mit denen ich mich in verschiedenen Projekten bei Hahn-Schickard befasse: Smarte Sensoren, drahtlose Kommunikation, Schnittstellenprogrammierung und Visualisierungen.

Dominic Fehling, 34, Anwendungsentwickler
Virtual Reality

Das Tolle an meiner Tätigkeit: Ich entwickle Anwendungen in einem Bereich, für den es kaum Best Practice Beispiele gibt. So kann ich jeden Tag etwas Neues lernen und entwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass VR in Zukunft eine noch größere Rolle im Lernen und Arbeiten einnehmen wird, als es heute der Fall ist. Als neues Medium bietet VR einen Raum an, den ich jederzeit und von jedem Ort aus betreten kann. Hier kann ich an virtuellen Objekten lernen und mit anderen gemeinsam arbeiten. Als solches ist es ein unglaublich soziales Medium, dessen Potenzial in der Bildung, aber auch in anderen Zusammenhängen, noch nicht erschöpft ist.

Barbara Maria Pogorzelska
Software-Entwicklung für Künstliche Intelligenz bei Amazon

Es könnte kaum spannender sein: in meiner täglichen Arbeit bei Amazon verbinde ich viel Interessantes. Meine Faszination für die künstliche Intelligenz, starken Kundenfokus und die Neugierde darüber, wie ein interdisziplinäres Team effizient und mit vollem Engagement an innovativen Lösungen arbeitet, prägen mein Arbeitsleben. Als Team versuchen wir, gemeinsam die Grenzen des Machbaren zu verschieben, indem wir uns immer wieder fragen, wie wir das Leben unserer Kunden vereinfachen oder verbessern können. Vom stressfreien Shoppen über Unterhaltung und Bekämpfung von Internetkriminalität bis hin zu Robotern, die die lästigen Aufgaben für uns übernehmen – für all diese Bereiche suchen wir die besten Lösungen. Und zu guter Letzt steht für mich der Mitarbeiter ganz oben auf der Prioritätenliste. Wenn meine Teammitglieder Spaß an der Arbeit und der Weiterentwicklung haben, motiviert es mich immer wieder aufs Neue.

Andreas Fuchs , Digital Transformation Officer

Mein Berufsleben startete ich mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration. Währenddessen durfte ich mich spannenden und coolen Herausforderungen stellen und Verantwortung übernehmen. Klar: Herausforderungen, Verantwortung und Gestaltungsspielräume entwickeln sich stets weiter – und damit auch die der persönliche und fachliche Werdegang. Seit kurzem bin ich gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen die Rolle als „Digital Transformation Officer“ inne. Wir fördern die Transparenz im Haus und beschleunigen somit die Umsetzung der strategischen Vision der DATEV. Die digitale Transformation verändert in hoher Geschwindigkeit die Art der Zusammenarbeit  und prägt die Unternehmenskultur.

Andrea Stellwag , Geschäftsführerin bei ConSol

Bei der ConSol Software in München gestalten wir die Arbeitswelt 4.0 mit: als Digitalisierungs-Profis begleiten wir Unternehmen optimal vom Business Consulting über die Konzeption und Entwicklung ihrer Software bis hin zum Betrieb der IT-Lösungen. Intern kommunizieren wir mit Smartphone, Web und Chat, über Tools wie Wiki, Zulip Channel, Blog, Twitter, RSS Feeds und Webkonferenzen. Die Übertragung wichtiger interner Messages erfolgt per Videostream im Firmenintranet. Daily Standup Meetings für internationale Projektteams finden per Videokonferenz statt. So wirken KollegInnen aus dem In- und Ausland, vor Ort oder im Homeoffice live am operativen Geschäft mit.

Lydiya Tilahun , 23, Softwareentwicklerin

Mich haben immer schon viele Themen fasziniert - ich wollte schon Astronomin, Ärztin, Bauingenieurin werden.
Dann entdeckte ich die Informatik. Aus Äthiopien kommend begann in Deutschland meine Faszination für's Programmieren. So kann ich alles sein: Astronomin, Ärztin oder Ingenieurin - Probleme lösen, egal in welchem Bereich. Und Programmieren lernen kann jede(r)...

Tobias Djuren , Medieninformatik-Student

Ich studiere Medieninformatik in Berlin. Mir hat der Informatikunterricht in der Oberstufe besonders gut gefallen und in meiner Freizeit programmiere ich gerne grafische Anwendungen. Das erste Mal stieß ich in der Oberstufe auf diesen Studiengang. Zuvor wollte ich Physik studieren. Medieninformatik ist ein interdisziplinärer Teilbereich der Informatik, welcher Mathematik und Informatik mit Sozialwissenschaften kombiniert. Da ich Medieninformatik studiere bietet sich für mich konkret Web-Entwicklung, Signalverarbeitung oder die Entwicklung von Algorithmen an. Dies sind momentan die Bereiche die mich interessieren. Festlegen möchte ich mich aber noch nicht. Vielleicht ergeben sich in den nächsten Jahren meines Studiums andere interessante Möglichkeiten.

Jonas Schmidt, Gewinner Dr. Hans Riegel-Fachpreis

Der MINT-Bereich ist unglaublich vielfältig und hat mich schon immer sehr interessiert. Die Möglichkeiten sich zu bilden und sein Geld zu verdienen sind fast unbegrenzt.

Eigentlich würde ich gerne mit allen Vorurteilen aufräumen, die rund um MINT existieren. Besonders mit dem Vorurteil Naturwissenschaften bestünden aus langweiliger Theorie. Ich finde selbst nicht alles interessant, doch das liegt oft an der Herangehensweise in der Schule. Ein großer Ansporn ist, dass MINT-Berufe sehr gefragt sind. Für mich überwiegt aber der Spaß an MINT und die Möglichkeit sich selbst weiter zu steigern. Deswegen: Engagiert Euch in Dingen, die Euch interessieren. Probiert Verschiedenes aus und findet heraus, dass es mehr gibt als (manchmal langweiligen) Schulstoff!

Maike Wall, Ingenieurin

Ich arbeite in der Vorentwicklung für Fahrerassistenzsysteme. Dafür entwickle ich Konzepte, die ich programmiere und anschließend in einem Versuchsfahrzeug teste. Diese Fahrerassistenzsysteme werden in ein paar Jahren in vielen Fahrzeugen einfach dazu gehören.
Für den Beruf der (Informatik-)Ingenieurin habe ich mich entschieden, da ich Spaß an Mathe hatte und ein Studium gesucht habe, in dem ich Mathe praktisch anwenden kann. Für die Automobilbranche habe ich mich erst im Studium entschieden. Man muss Begeisterung dafür mitbringen, neue Dinge zu lernen und auszuprobieren, gerne zu knobeln und schlaue Lösungen für Probleme zu entwickeln. Bis heute lerne ich immer wieder Neues dazu.

 

Christian Baumann, 32, Software-Ingenieur

Bei ACEO dreht sich alles um den 3D-Druck mit Siliconen. Meine Aufgabe im Unternehmen ist es, die Software für unsere 3D-Drucker zu entwickeln. Software ist für mich die „Seele“ der Hardware. Man kann sie nicht anfassen, doch durch sie werden Geräte lebendig. Im heutigen digitalen Zeitalter ist Software in Autos, Smartphones, Haushaltsgeräten oder auch Industrieanlagen zu finden. Sie automatisieren und vereinfachen immer mehr unser Leben.
Der Berufsalltag des Software-Ingenieurs hat sich stark gewandelt. Heute sind Kommunikations- und Teamfähigkeit, Lernwilligkeit und Innovationskraft gefragt. Mein Beruf ist für mich alles andere als langweilig, da er einen immer wieder vor neue, spannende Herausforderungen stellt.

 

 

Antje Bruhnke, Teamleiterin Digitale Strategie & Organisation

In meinem Bereich entwickle ich zukunftsweisende Konzepte zu digitalen Themen wie Virtual Reality, Internet of Things oder Social Workplace. Mit neuen Technologien machen wir die Abläufe in Unternehmen effizienter. Meine Ausbildung zur Mediengestalterin und das Studium der Medieninformatik bieten dafür die optimale Grundlage. Besonders gefällt mir, dass ich mit vielen verschiedenen Menschen zusammenarbeite. Durch die digitale Transformation soll die Kommunikation und Vernetzung zwischen Personen nicht ersetzt, sondern optimiert werden. Digitalisierung kann extrem vielfältig genutzt werden und sie entwickelt sich sehr rasant weiter, dadurch ist kein Tag wie der andere. 

 

Nadja Heck, 27, Studentin Kommunikationsdesign und Werbung

VR kann Kunden helfen, sich die komplexen Strukturen einer Maschine besser vorzustellen und vor allem auch verstehen zu können. Ich arbeite als Marketingmanagerin in einem Unternehmen, das im Bereich des Sportplatzbaus tätig ist. Für meinen Arbeitgeber habe ich eine VR-Anwendung entwickelt, mit der er seinen Kunden seine Dienstleistung und das daraus resultierende Produkt in seiner Komplexität näherbringen kann – und dem Kunden dazu noch ein einmaliges Erlebnis bietet. Ich kann mir gut vorstellen, mich in Zukunft auf das Programmieren von VR-Anwendungen zu spezialisieren. Denn in diesem Bereich kann ich den technischen und den gestalterischen Aspekt perfekt verbinden.

 

Daniel Pohlandt, 29, Softwareentwickler

Als Softwareentwickler gestalte ich die digitale Welt von morgen! Nachdem ich Computervisualistik und Informatik studiert habe, bin ich jetzt im Bereich Virtual- und Augmented Reality tätig. Der Unterschied? Während VR eine künstliche 3D-Umgebung schafft, steht die AR für eine erweiterte Realität, also für eine Mischung aus einem künstlich erzeugten Bild und der echten Welt. Im Moment arbeite ich in der „ARENA2036“ – einer riesigen Lagerhalle, in der Daimler, Startups, Studenten und andere Firmen daran arbeiten, die Zukunft des Automobils gemeinsam zu gestalten. Denn: Wir werden künftig immer stärker alternative Realitäten nutzen, um Designprozesse oder die Produktionsplanung realer und somit effizienter zu gestalten.

 

Sebastian Lörcks, Roboterprogrammierer bei Miele

Bereits in meinem dualen Studium der Elektrotechnik habe ich mich mit Robotern beschäftigt und bin seitdem Experte für Industrieroboter geworden. Mich faszinieren die vielen neuen Entwicklungen in diesem Bereich, denn sie werden unsere Arbeitswelt deutlich verändern. Zu meinen Aufgaben gehören die Roboterprogrammierung und -inbetriebnahme sowie die Planung und Simulation von Produktionsanlagen. Aktuell arbeiten wir an Lösungen für kollaborierende Roboter, die ohne Schutzgitter direkt mit Menschen zusammenarbeiten. Ich kann also ganz konkret an der Arbeitswelt von morgen mitwirken, in der Roboter uns noch stärker bei den täglichen Aufgaben unterstützen und uns schwere Arbeitsschritte abnehmen werden.

 

 

Marco Saggiomo, Technischer Entwickler

Schon während des Maschinenbaustudiums an der RWTH Aachen zeichnete sich ab, dass IT im Maschinenbau eine immer größere Rolle einnimmt. Aufgrund meiner Affinität zur IT und dem Maschinenbau habe ich mich auf die Automatisierung von Maschinen spezialisiert. In meiner Promotion entwickele ich Kamerasysteme zur Qualitätskontrolle von Geweben. Die Kamerasysteme ermöglichen es den Webmaschinen, auf Basis von digitaler Bildverarbeitung eigenständige Entscheidungen zu treffen. Im Digital Capability Center Aachen (DCC) gebe ich meine Erfahrungen an Unternehmen weiter und führe Workshops und Trainings zum Thema Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion durch.

 

Dr. Markus Große Böckmann, Geschäftsführer der oculavis GmbH

Seit Anfang 2016 bin ich Unternehmensgründer und Geschäftsführer der oculavis GmbH. Wir entwerfen Software für Smart Glasses und andere Wearables, um den Arbeitsplatz der Zukunft bereits heute umzusetzen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Wearables wie Datenbrillen und Smart Watches immer mehr in unseren Arbeitsalltag einziehen. In fünf Jahren wird jeder zweite Industriearbeitsplatz mit Wearables ausgestattet sein. Das Schöne an Wearables ist, dass Sie den Mitarbeiter nicht ersetzen wie andere Automatisierungslösungen, sondern seine Arbeit im Gegenteil wertvoller machen und ihn unterstützen.

 

Florian Sibinger, 26, IT Consultant

Ich hatte schon immer ein Händchen für Computer und BWL interessiert mich sowieso. So kam ich zum Wirtschaftsinformatik-Studium. Als IT-Consultant entwickle ich Systeme, die als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine wahrgenommen werden. Darüber hinaus lerne ich neueste Technologien kennen – von Cloud-Anwendungen bis hin zu plattformübergreifenden Mobile-Apps. An Acando gefällt mir, dass ich Einblicke in unterschiedlichste Projekte und Unternehmen erhalte. Ob nun als Entwickler, Architekt oder auch im Projektmanagement. Das durchgängige Lernen ist eine Herausforderung, stellt aber auch meine berufliche Zukunft in der schnell wechselnden IT-Branche sicher.

 

 

Fabian Maier, Informatik-Student

Nach dem Abitur habe ich ein duales Studium im Fachbereich Praktische Informatik bei der Deutschen Bahn angefangen. Dafür habe ich mich noch während der Schulzeit beworben und Ende 2016 in Erfurt angefangen. Im Moment bin ich Teil eines Teams in Frankfurt, das innovativ im Bereich BigData arbeitet.

Naturwissenschaften waren schon immer meine Stärke. Vor allem Informatik war eine Leidenschaft. Dass es viele offene Stellen und gutes Gehalt in diesen Bereich gibt, ist natürlich ein guter Punkt. Aber mir ist wichtig, dass ich Freude an dem habe, was ich täglich mache. Ich bin überzeugt davon, dass gute Software - solange sie nur Werkzeug und nicht Handwerker ist - in den richtigen Händen die Lebensqualität aller steigern kann.

Katharina Mai, Informatik-Studentin

Ich studiere Informatik und habe mich dafür entschieden, da es mir bereits ab der Mittelstufe Spaß gemacht hat. Später kann ich mir vorstellen in verschiedenen Bereichen der Informatik zu arbeiten. Ich interessiere mich für künstliche Intelligenz, Kryptografie und Webdesign. Meiner Meinung nach kann jeder und jede Informatik lernen und verstehen! Deshalb finde ich es schade, dass Informatik als „männliches“ Fach abgestempelt wird. Ich rate allen Schülerinnen, mehr MINT-Fächer auszuprobieren und sich nicht von typischen Vorurteilen abschrecken zu lassen. Insbesondere denke ich, dass Mädchen in diese Themen andere Sichtweisen einbringen und somit das Gesamtergebnis verbessern. Kreativität halte ich für eine wichtige, aber unterschätzte Eigenschaft im MINT-Bereich.

Naturwissenschaften

Hanno Holzinger, Student der Werkstoffwissenschaften

Durch die Auszeichnung mit dem Dr. Hans Riegel-Fachpreis konnte ich mich persönlich weiterentwickeln und habe an Selbstbewusstsein gewonnen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, einen naturwissenschaftlichen Studiengang zu wählen. Denn das uns vertraute, „selbstverständliche“ Leben wäre um einiges langweiliger, wenn es den MINT-Bereich nicht gäbe. Tätigkeiten im MINT-Bereich haben schon immer unseren Alltag geprägt: hätte man zum Beispiel nicht begonnen statt Steinen Metalle als Werkzeuge zu verwenden so würden wir noch heute in der „Steinzeit“ leben. Solche Beispiele lassen sich fast überall finden: Pferdekutsche, Dampfmaschine, Hochgeschwindigkeitszüge. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich fast alle Dinge, die ich in der Schule und Uni gelernt habe, bis jetzt umsetzen konnte.

Marleen Arnold, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strömungsmechanik

Nach dem Abitur habe ich einen Bereich gesucht, in dem ich möglichst breit aufgestellt mein Interesse an Naturwissenschaften vertiefen konnte. Nach Abschluss des Studiums kann ich sagen: Ich habe alles richtig gemacht! Das Ingenieurwesen ist unglaublich vielseitig, die Arbeit wird nie langweilig. Denn es geht darum, Lösungen für Problemen zu finden, die jeden Einzelnen betreffen. Mit meiner Forschung in der Strömungsmechanik kann ich dabei helfen, die Energiewende voranzutreiben und den Klimawandel zu bremsen. Oder im Bereich der Medizintechnik Luftströmungen zu verstehen und so Therapiemethoden von Atemstörungen verbessern. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. 

 

 

Corinna Saalwächter, Biologielaborantin

Die Arbeit in der biologischen Forschung ist grenzenlos. Deshalb war mir schon vor dem Abitur klar, in welche Richtung ich beruflich gehen möchte. Während und nach meiner dreijährigen Ausbildung zur Biologielaborantin hatte ich die Möglichkeit, an vielen spannenden Projekten mitzuarbeiten und neue Technologien voranzutreiben. Unter anderem war dies „CRISPR Cas9“ - eine molekulare „Genschere“, mit der man das Erbgut in nahezu allen lebenden Zellen und Organismen gezielt verändern kann. Die gesamte Forschungswelt ist sich sicher, dass dieses System des Genome Editing in einigen Jahren die Krebstherapie, die Behandlung von AIDS, Erbkrankheiten und auch die Landwirtschaft revolutionieren wird – und ich durfte ein Teil davon sein.

Saskia Bacher, Geoökologie-Studentin

Ich studiere derzeit Geoökologie an der Uni Potsdam, mache gerade aber ein Auslandsjahr in Irland. In meinem Studium geht es um den Stoffhaushalt der Erde und wie sich alle Bereiche der Natur, zum Beispiel Atmosphäre und Boden, gegenseitig beeinflussen. Zudem arbeite ich neben der Uni beim Alfred-Wegener-Institut im Bereich der Periglazialforschung, wo ich mich mit Themen der Arktis befasse. Als ich noch in der Schule war, wusste ich grob, wofür ich mich interessiere und habe dann nach einem passenden Studienfach dafür gesucht. Ich hatte Glück, dass mir mein Studienfach auch in der Realität gut gefällt. MINT ist cool, weil es einfach Spaß macht. MINT erklärt Dir die Welt und Du lernst ständig neue Sachen!

Lara Grabitz, Physik- und Chemie-Studentin

Aktuell studiere ich Physik und Chemie im Doppelstudium in Mainz. Ich persönlich mache MINT, weil es mich am meisten interessiert. Hier kann ich meiner Forscherleidenschaft nachgehen. Zudem habe ich mich in einem MINT-Umfeld immer sehr wohl gefühlt, ich passe zu der Art von Menschen, die sich in diesen Studiengängen tummeln. Teamwork ist sehr wichtig, gerade im Studium sollte man zusammen lernen, ansonsten ist man verloren. Interdisziplinarität spielt in meinem Leben auch eine wichtige Rolle, denn ich absolviere ein Doppelstudium und nehme am Honors Track teil, so sehe ich sehr viele Veranstaltungen verschiedener Fächer. Immer wieder erkenne ich, dass ich das gleiche Problem betrachte, nur aus einer anderen Sichtweise.

                             

 

Lara Meyer, Bionik-Studentin

Ich habe kurz vor dem Abitur einen Dr. Hans Riegel-Fachpreis gewonnen. Die Auszeichnung hat mich noch einmal richtig motiviert, später im MINT-Bereich tätig zu werden und Bionik zu studieren. MINT ist ein unerschöpfliches Gebiet, solange man neugierig bleibt und die Dinge auf ihre Details und Ursachen hin hinterfragt. Ich möchte Teil dieser Horizonterweiterung sein und deshalb in die Forschung gehen. Dabei ist mir Interdisziplinarität sehr wichtig: Manchmal kann eine Erkenntnis aus einem anderen MINT-Bereich bei einer Fragestellung die entscheidende Idee bringen. Wer an MINT interessiert ist, ist kein Nerd, sondern Teil eines großartigen zukunftsorientierten Teams. Join the community! Seid mutig und lasst Euch nicht abhalten, mutig zu sein!

Sophia Pagel, Medizin-Studentin

Für MINT sprechen viele Faktoren: Mein Interessenschwerpunkt liegt eindeutig im naturwissenschaftlichen Bereich, weshalb ich gerne etwas in diese Richtung studieren wollte. Darüber hinaus ist auch die Arbeitsmarktlage für MINTler sehr gut. Für Medizin spricht, dass man sowohl den naturwissenschaftlichen, logisch-rationalen Aspekt hat, aber auch die soziale Komponente, da man mit Menschen arbeitet und so der Gesellschaft etwas nützen kann. Besonders interessant finde ich die onkologische Grundlagenforschung. Es gibt nämlich viele erkrankte Personen, denen entweder nicht geholfen werden kann, oder die nach einigen Monaten nicht wirkender Therapie als austherapiert gelten und schließlich versterben. Das möchte ich ändern!

Tobias Sinzig, Gewinner Dr. Hans Riegel-Fachpreis

Für mich bietet der MINT-Bereich die besten Möglichkeiten meine privaten Interessen beruflich zu realisieren. Was gibt es Schöneres als einen Beruf, der den persönlichen Neigungen entspricht? So dient der Beruf nicht nur der reinen Sicherung des Lebensunterhaltes, sondern auch der Selbstverwirklichung. Ich könnte damit sprichwörtlich mein Hobby zum Beruf machen. Ein positiver Nebeneffekt ist auch, dass die Fachkräfte im MINT-Bereich sehr gefragt sind und dieser Bereich sehr gute Verdienstmöglichkeiten bietet. Am liebsten würde ich zum Wintersemester 2018/19  gerne ein Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen beginnen. Ich möchte mich nach dem Grundstudium gerne auf Luft- und Raumfahrttechnik spezialisieren und später im Bereich der Entwicklung tätig sein.

Regina Mildenberger, Compliance Officer

Nach meiner Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin war mir klar, dass ich mehr über die Entstehung, Wirkung und Produktion von Arzneimitteln wissen wollte. Daher habe ich mich für ein Pharmaziestudium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz entschieden. Heute arbeite ich bei Boehringer Ingelheim als Compliance Officer in der Arzneimittelproduktion und überwache die Einhaltung wichtiger Richtlinien und Qualitätsstandards. Meine Tätigkeiten sind herausfordernd und bieten viele Einblicke in andere Bereiche wie Prozesstechnologie, Prozesstechnik, Qualitätskontrolle und Qualitätsmanagement. Ziel ist es, jeden Tag aufs Neue Qualität für die Produktion unserer Arzneimittel zu gewährleisten.

Paul Zaber, Ingenieur Maschinenbau

Nach dem Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik kam ich zu meinem Job beim DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen. Raumfahrt und die Erforschung des Mondes und anderer Planeten haben mich bereits während des Studiums fasziniert. Beim DLR habe ich dann die Möglichkeit bekommen, genau in diesem Gebiet zu forschen. In dem Projekt EDEN ISS untersuche ich mit Blick auf künftige Raumfahrtmissionen den Anbau von Pflanzen. Dafür arbeite ich mit einem internationalen Team aus Ingenieuren und Wissenschaftlern in einem speziellen Gewächshaus an der Neumayer Station III in der Antarktis. Das Faszinierende an dieser Arbeit ist das komplexe Zusammenspiel von Technik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik.

Fabian Rudolf
NGO-Management

Es geht im Bereich MINT um das Vereinfachen von Prozessen, um das Zusammenleben in einer Gesellschaft und die Vereinfachung der Güterproduktion. Darauf muss man sich schon manchmal zurückbesinnen, bei der hohen Komplexität von automatisierten Abläufen, die sich in unsere Welt schon integriert haben. Meine Vision ist, dass Natur und Technik in den kommenden Jahren weiter miteinander verschmelzen. Wir müssen endlich anfangen die Verschwendung von fossilen Energieträgern und seltenen Erden kritisch zu reflektieren. Damit bessere Alternativen gefunden werden, brauchen wir einerseits eine starke MINT-Forschung und andererseits einen Rückschritt im Kohleabbau, Stromverbrauch, der Gewinnung von seltenen Erden und dem Energiehunger der Welt.

Technik

Tobias Ciecior
Elektroniker bei HARIBO

Wenn Anlagenteile einen Defekt aufweisen, ist es meine Aufgabe als Elektroniker den Fehler einzugrenzen und zu lokalisieren. Schaltschränke müssen gerüstet und verdrahtet, Leitungen gezogen und das Programm für die Funktion geschrieben werden. Die Anlagen müssen auf Herz und Nieren geprüft werden, wo vor allem die Bedienersicherheit im Vordergrund steht. Am interessantesten an der Technik finde ich die Tatsache, dass man selbst nach 10, 20 und 30 Jahren noch bei weitem nicht alles gesehen und gelernt hat. Die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten sind auch höchst interessant und bieten immer wieder neue Einsichten und vor allem Überraschungen. Zudem ist die Forschung und damit der Neuerscheinungsgrad überproportional hoch.

Sebastian Smid, Teamleiter IT-Anwendungen

Neue Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten haben mich schon als Jugendlicher begeistert. Nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung arbeite ich heute mit meinem Team daran, neue Technologien für die DATEV zu erschließen. Spannend daran finde ich die Veränderungen, die durch neue Technologien auch auf die Unternehmenskultur wirken. Im Speziellen beschäftigen wir uns mit der Zusammenarbeit von Softwareentwicklern und Infrastrukturspezialisten. Die wichtigste Frage dabei: Wie sollten Projektteams idealerweise zusammengestellt sein und wie können Technologien und Tools dabei optimal unterstützen? So wollen wir unsere Kunden mit Weiter- und Neuentwicklungen von Anwendungen und Services unterstützen.

Andrea Martin, 50, Chief Technology Officer

Technologie erlebbar machen und zum Nutzen der Menschen einsetzen - das ist was zählt! Denn Technologie steckt in fast jedem Aspekt unseres Lebens, und hinter vielen Berufen und Dingen, die wir tagtäglich nutzen, steht de facto eine Ingenieurin oder ein Ingenieur. Medizin nutzt Technologie für bessere Diagnosen und Therapien, Autos werden smart, Smartphones sind verlässliche Begleiter im Alltag. Mich begeistert immer wieder, wie vielfältig und innovativ die Themenstellungen und Projekte sind, an denen wir arbeiten und mit denen wir auch gesellschaftlich beitragen können.

Michael Wild , Bauleiter

Zur Zeit bin ich als Bauleiter bei der STRABAG Großprojekte am Flughafen München tätig. Dort bin ich für die Instandsetzung der Betonflächen und Entwässerungsanlagen verantwortlich. Gerade als angehender Bauleiter hat mir das Traineeprogramm damals einen idealen Einstieg in mein spannendes Berufsleben ermöglicht. Durch die vielseitigen Einsatzbereiche konnte ich bereits in jungen Jahren alle wichtigen Strukturen der STRABAG Großprojekte GmbH und der STRABAG-Gruppe kennenlernen und hierbei wichtige Erfahrungen sammeln.

Kamill Wolny, Projektleiter Additive Fertigung

Gewohntes verlassen, Neues wagen – genau das macht den Reiz meiner Tätigkeit aus. Ich arbeite an der Entwicklung von Bauteilen und Produkten, die mit traditionellen Fertigungsverfahren nicht herstellbar sind: Dazu nutze ich Technologien der Additiven Fertigung. Sie vergrößern die Gestaltungsfreiheit, optimieren den Materialeinsatz und haben das Potenzial, die Produktionswelt zu revolutionieren. Wer auf diesem Gebiet die Zukunft mitgestalten möchte, sollte kreativ, neugierig und mutig, aber auch fachlich breit aufgestellt sein. Als Maschinenbau-Ingenieur habe ich mich auch mit Informatik, bionischem Design und Lasertechnologie befasst. Für mich ist es spannend, jeden Tag meinen Wissensschatz zu erweitern und innovative Technologien zu entwickeln.

Christof Breckenfelder, Ingenieur Textiltechnik

Als Elektrotechnik-Prof halte ich technische Grundlagenvorlesungen am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Es stellt sich eine einfache Frage: Wieviel Wissen über Digitalisierung braucht ein Studierender? Ein Blick auf die Megatrends zeigt: Der Anteil von Elektronik und Informatik an der Wertschöpfung nimmt zu. Häufig entscheiden diese intelligenten Produktfunktionen schon heute über eine Alleinstellung im Wettbewerb. Ob Transparenz über Lieferketten, Zugang zu Life Style Communities, Gesundheitsassistenz, Individualisierung der Modeansprüche oder Passformgenauigkeit: Daten und Produkt verschmelzen in der Textiltechnik und branchenübergreifend.

Tobias Beuchert, 29, Projektmanager im Anlagenbau

„Probleme sind in Aufgaben verpackte Lösungen“ – diese Einstellung motiviert mich seit meinem Bachelorstudium Maschinenbau, Lösungen für Probleme in Industrieanlagen zu finden. In meinem Job als Projektmanager bei einem Mischer-Hersteller lerne ich verschieden Branchen kennen und suche gemeinsam mit meinem Projektteam die effizientesten Lösungen für die Kunden, um erstklassige Produkte herzustellen zu können. Durch Besuche bei internationalen Kunden kann ich die Welt bereisen und neue Dinge lernen, um unsere Anlagen noch besser zu machen.

Christian Grund, 28, Mechatroniker

In meiner Ausbildung zum Mechatroniker bei Continental lerne ich, Roboter am Laufen zu halten. Treten Störungen auf, erkenne und behebe ich sie. Die Roboter, die ich baue, nehmen uns Menschen sehr schwere Arbeit ab. Sich den ganzen Tag auf den gleichen Handgriff zu konzentrieren, ist sehr anstrengend. Hier können Roboter den Menschen sehr entlasten und werden dies in Zukunft verstärkt tun. In meiner Arbeit kommen verschiedene Komponenten zusammen: Mechanik, Elektronik und Informationswissenschaften. Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte deshalb Interesse an Mathe, Chemie und Physik haben.

Franziska Obermayer, 24, Maschinenbau-Ingenieurin

Seit 8 Jahren arbeite ich bei Siteco Beleuchtungstechnik. Nach meiner Ausbildung zur Industriemechanikerin habe ich Abitur gemacht und dann mit Unterstützung von OSRAM ein duales Studium im Maschinenbau begonnen. Heute baue ich Produktionsanlagen, mit denen Leuchtmittel hergestellt werden. Hilfreich in der Ausbildung wie im Studium waren meine Stärken in logischem Denken und meine mathematisch-konstruktiven Fähigkeiten. Ob ich berechne, konstruiere oder 3-D-Muster erarbeite – alles kein Problem für mich. Frauen haben längst mit großem Erfolg die typischen Männerberufe erobert. Wenn man kreativ ist und in eine ganz andere Richtung denkt als die erfahrenen Kollegen, kommt das gut an. Dabei lernt man auch, über den Tellerrand hinauszuschauen!

Ines Angele, 25, Trainee im Bereich Technik

Der Aufbau und die Bestandteile des Traineeprogramms – insbesondere das breit gefächerte Schulungsprogramm, die fest eingeplanten Einsätze auf Baustellen und die Chance, im Ausland Erfahrungen zu sammeln – waren für mich starke Argumente für das Programm der Ed. Züblin AG. Komplett überzeugt hat mich schließlich die Aussicht, in unterschiedlichen Teams arbeiten zu können und so die Konzern-Kompetenzen für den gemeinsamen Erfolg zu verknüpfen – ganz nach dem Konzern-Motto „TEAMS WORK.“

Patricia Müller , Beraterin für Watson IoT Practice

Nach dem Bachelorstudium war mir klar: Ich will da sein, wo Zukunft gestaltet wird und innovative Technologien sind genau mein Ding. Jetzt arbeite ich mit Beratern und Entwicklern an Technologien, die Menschen im Alltag unterstützen. Die agile Arbeitsmethode von sprint zu sprint ist dabei besonders spannend und zugleich herausfordernd, da man immer das Ziel im Blick hat, offen ist für das Unerwartete und nie auslernt.

Philipp Schweizer, Lead Engineer Energiesysteme

Bei Bertrandt habe ich bereits meine Ausbildung als technischer Produktdesigner absolviert und bin dann direkt in die Abteilung Elektronik-Entwicklung eingestiegen. Am Wandel von Verbrennern zu Elektroautos beteiligt zu sein, ist sehr spannend. Von Hochvolt- bis Niedervoltsystemen darf ich an unterschiedlichen Projektphasen teilhaben. Es fasziniert mich, wie schnell die Entwicklung in diesem Bereich voranschreitet und neue Ideen umgesetzt werden. Ich finde es reizvoll, heute schon die Mobilität von morgen zu entwickeln. Die Zukunft wird Technologien mit sich bringen, an die wir heute noch gar nicht denken. Ich freue mich darauf, Teil dieser Entwicklung zu sein.

 

Dirk Hanuschik, Leiter Maschinentechnik an der RWTH

Dinge zu erfinden und zu konstruieren hat mich bereits in meiner Jugend fasziniert. Heute erforsche ich gemeinsam mit meinem Team, wie textile Bodenbeläge intelligent werden können. Integrierte Funktionen, wie beispielsweise Heizen, Fühlen und Leuchten, sind wichtige und zusätzliche Eigenschaften, die ein Teppich zukünftig benötigt, um ein weiterer Bestandteil im „Smart Home“ von morgen zu werden. Auf diesem Gebiet gibt es keine Standardprozeduren. Jeder Ansatz erfordert eine neue oder angepasste Maschinentechnik. Das ist das Faszinierende an meinem Beruf: Ideenreichtum sowie Kreativität, unterstützt durch das Wissen aus meinem Studium!

 

Manuel Schmidt, Produktionsingenieur

Ich lege Wert darauf, jeden Tag ein bisschen besser zu werden – privat und im Job. Seit Ende meines Maschinenbaustudiums in 2015 arbeite ich als Produktionsingenieur bei OSRAM. Hier bin ich Ansprechpartner für alles, was die Technik betrifft. Ich stehe meinen Kollegen aus der Produktion bei Fragen zur Verfügung und berate mit den Entwicklern, wie wir unsere Fertigungsprozesse weiter optimieren können. Ein so komplexes High-End-Produkt zu entwickeln und dann zu erleben, wie es auf die Straße gebracht wird, das ist schon ganz großes Kino. Aber auch der Wandel hat mich gereizt, den OSRAM aktuell durchlebt. Vom traditionellen Leuchtmittelhersteller zum Lösungsanbieter – diese Transformation wollte ich gerne begleiten.

 

Leonard Benecke, 20, Auszubildender Elektroniker für Automatisierungstechnik

Ich habe mich schon von Kindheit an für Technik interessiert. In meiner Ausbildung zum Elektroniker kann ich teilweise selber Roboter programmieren oder bei der Wartung mithelfen. Wir haben verschiedene autonome Roboter, die die Maschinen auch selbstständig bestücken können. Sind nicht mehr genügend Teile vorhanden, senden die Maschinen selbstständig einen Auftrag für die Nachbestellung raus. Wenn Maschinenkomponenten ausfallen, wird automatisch die Instandhaltung informiert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Vernetzung unterstützt die just-in-time Produktion. Das bedeutet, dass die richtige Menge zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Ausgebildete Elektroniker werden dabei immer gebraucht, um die Anlagen zu kontrollieren und bei Bedarf instand zu setzen.

 

Alina Heib, 20, Auszubildende Mechatronikerin bei Bosch

Ich denke, dass die Industrie 4.0 viel mehr Flexibilität in die Arbeitswelt bringen und Menschen den Arbeitsalltag erleichtern wird. So haben wir bereits Roboter im Werk, die auf Berührung reagieren, kommunizieren können und Rückmeldung zu verschiedenen Tätigkeiten geben. Oder vernetzte Maschinen, die sich melden, wenn sie kurz davor sind, kaputt zu gehen. In meiner Ausbildung zur Mechatronikerin lerne ich, Roboter zu programmieren. Das Spannende ist die Kombination von Mechanik, Elektrotechnik und Informationswissenschaften. Schon in der Oberstufe habe ich alle Naturwissenschaften gewählt, weil sie mich so interessiert haben.

 

Johann Hofmann, Leiter ValueFacturing® Maschinenfabrik

Ein Beispiel von Industrie 4.0 sind intelligente Assistenzsysteme. Dadurch werden die Mitarbeiter nicht nur von Papierkram und Datenerfassung entlastet, sondern auch bei allen Arbeitsschritten bestmöglich unterstützt. Für den Einsatz intelligenter Assistenzsysteme benötigt man „digitale Kompetenz“. Man sollte Datenbrille, Laptop, Tablet und Co. so einsetzen können, dass sie Vorteile bringen. Man muss aber nicht zwingend studieren, um in diesem Bereich beruflichen Erfolg zu haben. Durch die Digitalisierung entstehen ausreichend neue Möglichkeiten. Man sollte allerdings neugierig sein auf alles Neue und flexibel darauf reagieren. Außerdem ist Mehrsprachigkeit sehr wichtig, ohne Englisch geht es nicht.

 

Paul Rott , 26, Entwicklungsingenieur

Mit dem Vormarsch der intelligenten Endgeräte, wie etwa Smartphones oder andere vernetzte Geräte, ändern sich auch die Anforderungen an die Messtechnik. Mit der testen unsere Kunden schon in der Entwicklungsphase die Funktionsfähigkeit der Produkte. Umso wichtiger ist es für uns, die wichtigsten technischen Trends zu erkennen, lange bevor sie für den Markt relevant werden. Genau das ist es, was mich an meiner Arbeit fasziniert: Dass ich schon heute an der Messtechnik für die Mobilfunkprodukte von morgen mit entwickeln kann. Und das, was ich dafür brauche, zum Beispiel die Fähigkeit sich immer wieder auf Neues einzustellen, habe ich bereits während meiner Ausbildungs- und Studienzeit aufgebaut. Was braucht man mehr, um die Zukunft von morgen zu entwickeln?

Elena Sophie Müller, Inhouse Consultant Conferencing

An der Kombination von IT und Kommunikation fasziniert mich die Möglichkeit, zwischen Mensch und Technik zu vermitteln. Die Frage, wie wir heute und zukünftig kommunizieren, hat mich schon während meines Studiums der Wirtschaftsinformatik interessiert. Für B. Braun sind Austausch und Kollaboration elementar. Grundvoraussetzung sind innovative und interaktive Kommunikationslösungen. Dafür müssen wir die neuesten IT-Produkte am Markt kennen, sie auf Umsetzbarkeit und Anwendung im Unternehmen testen und unsere Kollegen in der Anwendung beraten und schulen. So kann ich mit meiner Tätigkeit aktiv Veränderungen anstoßen und die digitale Kommunikation von morgen mitgestalten.

Sebastian Flach, Student Nachhaltige Energieversorgung

Bereits während meiner Schulzeit wurde bei mir das Interesse für Technik, aber auch Natur und Umwelt geweckt. Mit Mathe als LK und einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt in der Oberstufe legte ich einen soliden Grundstein für mein Ingenieursstudium. Nach meinem Bachelor mit den Schwerpunkten Rohstoffgewinnung und Wiedernutzbarmachung von Abfällen habe ich die Richtung erneuerbare Energien eingeschlagen. Meiner Meinung nach ist es die Pflicht meiner Generation, den Umstieg auf erneuerbare Energien möglich zu machen. Hierfür werden insbesondere Ingenieure benötigt, die sich den damit einhergehenden technischen Herausforderungen stellen. Ich bin stolz darauf, bereits während des Studiums meinen kleinen persönlichen Beitrag hierzu zu leisten.

 

Markus Geiger, Team Elektronik csi Entwicklungstechnik GmbH

Die Anzahl mechatronischer Systeme und deren Bedeutung für die Automobilbranche sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen.  Der Drang zum autonomen Fahren verstärkt diesen Trend nochmals signifikant. Je weniger sich der Fahrer in Zukunft auf die Straße und andere Verkehrsteilnehmer konzentrieren muss, desto höher ist die Bedeutung von intelligenten Systemen und deren Integration in die Fahrzeugumgebung Dieser Aspekt und die Entwicklung neuer Vernetzungsarchitekturen im Fahrzeug führen dazu, dass der Elektrik-/Elektronik-Bereich in der Automobilbranche in Zukunft weiter wachsen wird und smarte Systeme immer komplexer werden. Das alles macht meine Tätigkeit so interessant, innovativ und herausfordernd.

 

 

Daniel Di Pasca
Industriemechaniker bei HARIBO

„Als Industriemechaniker habe ich die Aufgaben Maschinen und Anlagen zu warten, zu reparieren oder zu verbessern. Zu dem Beruf kam ich durch mein Interesse an Physik und Mathematik und durch das Schrauben an Motorrädern und Autos. Es ist einfach interessant zu sehen, wie solche großen Maschinen funktionieren und was alles dahinter steckt. Immer wieder erfüllt es einen dann mit Stolz, wenn nach Monaten Arbeit eine neue Maschine fertig ist, sie funktioniert und man weiß, dass man seinen Teil dazu beigetragen hat. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Job, bei dem man immer wieder auf Herausforderungen trifft und man immer was Neues dazulernt.“

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