Denke und bewege!

Beim Exponat „Gedankensteuerung“ können die Schülerinnen und Schüler erleben, wie es sich anfühlt, Gegenstände nur mit der Kraft ihrer Gehirnströme zu steuern. Dieses Exponat steht für eine Form der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung. Dabei können viele praktische Handgriffe durch programmierte Gedankensteuerung ersetzt werden. Erlebbar gemacht wird dies durch die Steuerung einer Kugel durch einen Parcours. Praktisch funktioniert das über die Messung der Spannungsschwankungen im Gehirn. Über ein Headset werden dabei die Spannungsschwankungen an der Stirn registriert.

Die Lernziele der Station

Für die Klassenstufe 7/8:

Die Schülerinnen und Schüler lernen beispielhaft Einsatzbereiche der Brain-Computer-Interfaces (BCI) kennen und bewerten Chancen und Risiken. Sie verstehen den Aufbau von Nervenzellen und wie BCIs funktionieren. Anknüpfungspunkte finden sich im nordrhein-westfälischen Biologie-Lehrplan beim Inhaltsfeld Kommunikation und Regulation zur Beschreibung der Funktion des Nervensystems.

Für die Klassenstufe 11:

Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Funktion von Brain-Computer-Interfaces und lernen Einsatzbereiche dieser Technologie kennen. Sie kennen zudem Vor- und Nachteile, die mit verschiedenen Einsatzbereichen verbunden sind. Sie können den Funktionsaufbau und die Informationsübertragung von Synapsen an Neuronen auf die Technologie übertragen. Aufbau und Funktion von Neuronen und Synapsen sind im nordrhein-westfälischen Biologie-Lehrplan im Inhaltsfeld Neurobiologie verankert.

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